Matratze auswählen: Schaumstoff, Latex oder Federkern, der Ratgeber für guten Schlaf

Comment choisir son matelas ? Mousse, latex ou ressorts : le guide pour bien dormir

Eine Matratze auszuwählen scheint einfach, bis man beginnt, die verschiedenen Technologien zu vergleichen: Schaumstoff, Memory-Schaum, Latex, Bonnell-Federkern, Taschenfederkern, Hybridmatratze, unterschiedliche Dichten, Höhen und Härtegrade… Dabei gibt es nicht die eine „beste Matratze“ für alle. Die richtige Wahl hängt von Ihrer Körperform, Ihrer Schlafposition, Ihren Komfortvorlieben, Ihrem Lattenrost und manchmal sogar von der Art des Bettes ab, in dem die Matratze liegen soll. Hier sind die wichtigsten Kriterien, mit denen Sie die Unterschiede zwischen Matratzen verstehen und die Matratze finden, die wirklich zu Ihren Bedürfnissen passt.

Welche Arten von Matratzen gibt es?

Die große Mehrheit der heute verkauften Matratzen gehört zu vier großen Gruppen. Dabei handelt es sich um Schaumstoffmatratzen, Latexmatratzen, Bonnell-Federkernmatratzen und Taschenfederkernmatratzen. Daneben gibt es Technologien, die für den normalen Hausgebrauch eher unüblich sind, etwa Wasserbetten oder bestimmte Luftmatratzen, die aber einen deutlich kleineren Anteil am Matratzenmarkt ausmachen. Jede Technologie hat ihre Vor- und Nachteile.

Die Schaumstoffmatratze: auf den ersten Blick einfach, in der Qualität sehr unterschiedlich

Allein die Bezeichnung „Schaumstoffmatratze“ sagt noch nicht viel über deren Qualität aus. Zwei Schaumstoffmatratzen können beim Komfort, bei der Stützkraft und bei der Haltbarkeit sehr unterschiedlich ausfallen. Es kommt unter anderem auf die Art des verwendeten Schaums, seine Dichte, seine Höhe, die Anzahl der Schichten, das mögliche Vorhandensein von Memory-Schaum sowie den Zusatz von Gel oder anderen technischen Materialien an. Die einfachsten Modelle verwenden meist einen relativ schlichten Schaum, während aufwendigere Matratzen mehrere Schichten kombinieren, die jeweils eine eigene Funktion haben. Ein technischerer Schaum kann zum Beispiel den Körper besser stützen, Druckpunkte verteilen oder mehr Komfort bieten, ohne dass die Matratze extrem hoch sein muss.

Der Memory-Schaum

Memory-Schaum reagiert unter anderem auf den Druck und die Wärme des Körpers. Er passt sich nach und nach der Körperform des Schläfers an und verteilt die Druckzonen besser, besonders im Bereich von Schultern und Hüften. Häufig wird er als Komfortschicht verwendet, in Kombination mit einem festeren Stützschaum darunter. Manche Memory-Schäume enthalten außerdem Gel, das vor allem die Luftzirkulation und die Temperaturregulierung im Bett verbessern soll.

Die Latexmatratze: Elastizität und Stützkraft

Latex wird für seine Elastizität und seine Fähigkeit geschätzt, schnell wieder in Form zu kommen. Er kann eine dynamische Unterstützung und eine gute Belüftung bieten, wenn er viele perforierte Zonen aufweist. Die Qualität schwankt jedoch stark, je nach Aufbau der Matratze, dem Anteil an Natur- oder Synthetiklatex, der Dichte und der inneren Konstruktion. Wie beim Schaumstoff reicht das Wort „Latex“ allein also nicht aus, um die tatsächliche Qualität einer Matratze zu beurteilen.

Bonnell-Federkernmatratzen: die traditionelle Technologie

Bonnell-Federn gehören zu den klassischen Technologien bei Federkernmatratzen. Sie bestehen aus Metallfedern, die miteinander verbunden sind. Das System ist robust und relativ einfach, doch wenn man auf eine Stelle der Matratze Druck ausübt, kann sich die Bewegung leichter auf die benachbarten Federn übertragen. Für Menschen, die allein schlafen, kann das völlig in Ordnung sein. Für Paare kann diese Übertragung der Bewegungen in der Nacht dagegen deutlicher spürbar werden.

Taschenfederkern: bessere Bewegungsentkopplung

Taschenfedern funktionieren anders. Jede Feder steckt einzeln in einer Stoffhülle und kann dadurch unabhängiger auf den Druck reagieren, der auf die Matratze wirkt. Das ist einer ihrer großen Vorteile. Wenn eine Person in der Nacht die Position wechselt, wird ein Teil der Bewegungen weniger stark auf die andere Seite des Bettes übertragen. Man spricht dann von Bewegungsentkopplung. Diese Technologie ermöglicht es außerdem, die Stützung des Körpers präziser zu gestalten, indem die Eigenschaften der Federn je nach Zone der Matratze variieren. Deshalb hat sich SENHO bei den Matratzen THENEST und LASUITE für Taschenfedern entschieden und nicht für herkömmliche Bonnell-Federn.

Schaumstoffmatratze oder Federkernmatratze: welche wählen?

Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht. Eine gute Schaumstoffmatratze kann besser sein als eine schlechte Federkernmatratze, und umgekehrt. Die Technologie ist nur ein Faktor von mehreren. Eine Schaumstoffmatratze kann besonders interessant sein, wenn Sie eine relativ leichte Matratze, eine überschaubare Höhe, einen progressiven Komfort oder eine Matratze für ein Bett mit besonderen Höhenvorgaben suchen. Eine Taschenfederkernmatratze kann besonders interessant sein, wenn Sie zu zweit schlafen, eine gute Bewegungsentkopplung suchen, eine dynamische Unterstützung wünschen oder das Gefühl einer traditionellen hochwertigen Matratze schätzen. In beiden Fällen sollten Sie anschließend darauf achten, was den Kern der Matratze umgibt: Qualität und Dichte der Schäume, Komfortschichten, Randverstärkung, Bezug und Verarbeitung.

Ist die Dichte des Schaums wichtig?

Ja, aber sie muss richtig verstanden werden. Die Dichte eines Schaums wird in der Regel in kg/m³ angegeben. Sie gibt an, wie viel Material in einem bestimmten Schaumvolumen steckt. Sie beeinflusst unter anderem die mechanischen Eigenschaften und die Haltbarkeit.

Dichte und Härte sind jedoch nicht genau dasselbe. Ein dichter Schaum ist nicht zwangsläufig extrem fest, und zwei Schäume mit gleicher Dichte können je nach Zusammensetzung ein unterschiedliches Liegegefühl vermitteln. Auch deshalb kombinieren moderne Matratzen oft mehrere Schichten aus verschiedenen Schäumen. Jede Schicht übernimmt dann ihre eigene Aufgabe: Liegegefühl, Stützkraft, Druckverteilung, Stabilität oder Komfort.

Welchen Härtegrad sollte man für die Matratze wählen?

Der empfundene Komfort hängt stark von der Körperform und den Gewohnheiten des Schläfers ab. Eine zu weiche Matratze kann dazu führen, dass manche Körperpartien zu tief einsinken. Eine zu feste Matratze kann dagegen Druckpunkte erzeugen, besonders im Bereich von Schultern und Hüften. Ziel ist es, den Körper möglichst gleichmäßig zu stützen und den wichtigsten Druckzonen zugleich ein leichtes Einsinken zu erlauben.

Wenn Sie auf dem Rücken schlafen, braucht es in der Regel eine ausgewogene Stützung, damit das Becken nicht zu stark durchhängt. Wenn Sie auf der Seite schlafen, muss die Matratze Schultern und Hüften genug Raum lassen, damit sich Druckpunkte in Grenzen halten. Wenn Sie auf dem Bauch schlafen, kann eine zu weiche Matratze das Becken deutlich einsinken lassen, weshalb eine festere Stützung oft die bessere Wahl ist. In der Praxis wechseln viele Menschen im Lauf der Nacht regelmäßig die Position. Eine ausgewogene Matratze bleibt dann häufig die vielseitigste Wahl.

Ist die Höhe der Matratze ein Qualitätsmerkmal?

Nicht unbedingt. Eine höhere Matratze ist nicht automatisch besser. Ihre Höhe hängt vor allem vom Aufbau ab. Eine Federkernmatratze mit mehreren Komfortschichten ist naturgemäß höher als eine Schaumstoffmatratze, die mit geringer Höhe eine gute Stützung bietet. In manchen Fällen kann eine übermäßige Höhe sogar zum Problem werden. Das gilt besonders für Hochbetten und Galeriebetten.

Welche Matratze eignet sich für ein Hochbett oder Galeriebett?

Dieser Punkt wird beim Matratzenkauf oft vergessen. Bei einem Hochbett oder Galeriebett muss die Matratze nicht nur bequem sein: Ihre Höhe muss auch zur tatsächlichen Höhe der Absturzsicherung des Bettes passen. Je höher die Matratze, desto geringer ist der Abstand zwischen ihrer Oberfläche und der Oberkante der Absturzsicherung. Eine viel zu hohe Matratze kann daher den Schutz durch die Absturzsicherung verringern. Es ist unerlässlich, die Empfehlungen des Bettherstellers zur maximalen Matratzenhöhe zu beachten. Genau für diesen Einsatz hat SENHO die NIMBUS entwickelt.

NIMBUS: eine 15 cm hohe Matratze, die besonders für Hochbetten gedacht ist

Die NIMBUS von SENHO verfolgt einen anderen Ansatz als sehr hohe Matratzen. Mit ihrer Höhe von etwa 15 cm eignet sie sich besonders für Hochbetten oder Galeriebetten, bei denen eine ausreichende Höhe der Absturzsicherung erhalten bleiben muss. Doch eine geringere Höhe bedeutet nicht, dass man auf Komfort verzichten muss. SENHO hat deshalb auf die Qualität der Schäume und ihre Kombination gesetzt. Die NIMBUS kombiniert unter anderem einen Stützschaum mit einer Gel-Memory-Schaum-Schicht mit einer Dichte von 38 kg/m³. Diese Schicht bietet mehrere Vorteile: eine schrittweise Anpassung an die Körperform, weniger Druckpunkte, ergonomischen Komfort und eine bessere Luftzirkulation dank des Gels. Die NIMBUS ist damit eine interessante Lösung für alle, die eine relativ flache, aber technisch ausgereifte Matratze suchen, vor allem für ein Hochbett.

THENEST: die gute Taschenfederkernmatratze mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis

Bei der THENEST hat SENHO eine andere Entscheidung getroffen: für Taschenfedern. Ziel ist eine vielseitige Matratze mit guter Bewegungsentkopplung und einem hervorragenden Gleichgewicht aus Komfort, Stützkraft und Preis. Rund um den Taschenfederkern verwendet die THENEST mehrere Schichten Komfortschaum. Durch den Wechsel von Schäumen mit unterschiedlichen Eigenschaften und Dichten von 18 bis 24 kg/m³ lassen sich das Liegegefühl und die Stützkraft der Matratze schrittweise aufbauen. Es gilt, zwei Extreme zu vermeiden: ein zu hartes Liegegefühl oder, im Gegenteil, ein zu tiefes Einsinken.

Die Randverstärkung verbessert den Halt der Matratze an den Seiten. Das ist besonders nützlich, wenn man nahe an der Bettkante schläft oder sich regelmäßig darauf setzt. Außerdem lässt sich so die gesamte Breite der Liegefläche besser nutzen. Die THENEST ist damit die Empfehlung von SENHO für alle, die eine gute Taschenfederkernmatratze mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis suchen.

LASUITE: das Erlebnis hochwertiger Hotelbetten

Die LASUITE steht an der Spitze der SENHO-Matratzenreihe. Ihr Ziel ist ein anderes: das großzügige, umhüllende Gefühl nachzubilden, das man mit guten Betten in Hotels der gehobenen Klasse verbindet. Ihr aufwendigerer Aufbau kombiniert mehrere sich ergänzende Technologien. Der Kern der Matratze besteht aus Taschenfedern, die auf 3 Zonen verteilt sind, bei einer Höhe von etwa 25 cm. Diese Zonen ermöglichen es, die Stützung an die wichtigsten Körperpartien anzupassen, insbesondere an Schultern, Hüften und Beine, und dabei einen stabilen, langlebigen Kern zu bewahren.

Die LASUITE kombiniert die Federn mit zwei Schichten Memory-Schaum, von denen eine Gel enthält. Diese Schichten schmiegen sich der Körperform des Schläfers an, mindern Druckpunkte und verbessern den Temperaturkomfort im Bett. Mehrere Komfortschäume runden das Ganze ab und sorgen für ein progressives Liegegefühl. Der Körper liegt nicht einfach auf einem gleichförmigen Block: Die verschiedenen Schichten greifen nacheinander ein und sorgen für Liegegefühl, Stützkraft und Halt.

Wie bei der THENEST sind auch bei dieser Matratze die Ränder verstärkt. Das verbessert die Stabilität am Rand, optimiert die tatsächlich nutzbare Liegefläche und trägt dazu bei, dass die Matratze mit der Zeit in Form bleibt. Schließlich hat die LASUITE einen Bezug auf Bambusbasis, der wegen seiner Weichheit und seiner Atmungsaktivität gewählt wurde. Zusammen ergibt das eine großzügige Matratze für alle, die vor allem ein Premium-Schlaferlebnis suchen. Die LASUITE ist damit das Spitzenmodell der SENHO-Kollektion, entwickelt, um den Komfort eines exzellenten Hotelbettes nach Hause zu holen.

NIMBUS, THENEST oder LASUITE: drei Matratzen für drei unterschiedliche Bedürfnisse

Statt zu versuchen, eine einzige Matratze zu bauen, die angeblich für alle passt, hat SENHO drei Ansätze entwickelt. Die NIMBUS setzt auf eine überschaubare Höhe und technische Schäume. Sie ist besonders interessant für Hochbetten und Galeriebetten. Die THENEST setzt auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, mit Taschenfederkern, mehrschichtigen Schäumen und verstärkten Rändern. Die LASUITE geht beim Komfort noch weiter, mit Taschenfedern in 3 Zonen, mehreren Schaumschichten, darunter zwei Memory-Schaum-Schichten, einer Randverstärkung und einer Verarbeitung, die auf ein hochwertiges Schlaferlebnis ausgelegt ist. Sie schwanken noch zwischen den dreien? Dann lesen Sie unseren Ratgeber „Vergleich NIMBUS, THENEST und LASUITE: Welche SENHO-Matratze sollten Sie wählen?“, in dem wir ihre Technologien, ihre Höhe und den Schläfertyp, für den jede gedacht ist, im Detail vergleichen.

Wie wählt man also seine Matratze aus?

Bevor Sie kaufen, sollten Sie nicht allein auf die Höhe oder auf Begriffe wie „Memory-Schaum“ oder „Federn“ achten. Betrachten Sie den Aufbau der Matratze als Ganzes: ihre Haupttechnologie, die Qualität und Dichte der Schäume, die Art der verwendeten Federn, die Bewegungsentkopplung, das Liegegefühl und den Grad der Stützung, die Höhe, die Qualität der Ränder, die Atmungsaktivität und vor allem die Eignung für Ihr Bett und Ihre Schlafweise. Die beste Matratze ist nicht unbedingt die höchste oder die komplexeste. Es ist diejenige, deren Aufbau wirklich zu Ihrem Gebrauch passt. Und genau das ist die Philosophie, die SENHO bei der Entwicklung der NIMBUS, der THENEST und der LASUITE geleitet hat.

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