Online-Shopping hat uns an etwas fast Magisches gewöhnt: Man klickt, das Paket macht sich auf den Weg, und wenige Tage später steht es im Briefkasten, vor der Haustür oder an einer Packstation. Für ein Buch, ein Kleidungsstück oder ein kleines Elektrogerät ist diese Einfachheit längst zur Normalität geworden. Bestellt man jedoch ein Bett, ein Sofa, einen Tisch, eine Matratze oder ein anderes sperriges Möbelstück, ändern sich die Regeln.
Ein Paket, das mehrere Dutzend Kilo wiegt und manchmal fast zwei Meter lang ist, passt natürlich nicht in einen Briefkasten. Bei SENHO bedeutet das eine einfache, aber unumgängliche Voraussetzung: In der Regel muss jemand zum Zeitpunkt der Lieferung anwesend sein, und in den meisten Fällen gilt: Nach dem Abschluss deiner Bestellung ist es unbedingt notwendig, den vom Spediteur vorgeschlagenen Liefertermin zu bestätigen. Das ist ein kleiner zusätzlicher Schritt beim Online-Einkauf, aber genau dieser Schritt macht es möglich, sperrige Möbel direkt zu dir nach Hause liefern zu lassen.
Warum kann ein Möbelstück nicht wie ein kleines Paket geliefert werden?
Alles hängt von Größe, Gewicht und Sicherheit ab. Ein kleines Paket kann von einer einzigen Person getragen, in einen gewöhnlichen Lieferwagen geladen und in einen Briefkasten oder an einem sicheren Ort abgestellt werden. Bei einem Möbelstück sieht die Sache ganz anders aus: Ein Bett kann auf mehrere Kartons verteilt sein, ein Tisch kann eine schwere oder empfindliche Platte haben, ein Sofa kann ein spezielles Fahrzeug erfordern, und eine Matratze allein kann bereits einen Großteil des verfügbaren Laderaums eines Lkw beanspruchen.
Solche Sendungen erfordern daher eine deutlich präzisere logistische Planung. Der Spediteur muss ein geeignetes Fahrzeug einplanen, ausreichend Platz in der Tagestour, manchmal mehrere Personen zum Tragen, eine sinnvolle Reihenfolge der Auslieferung und vor allem die Anwesenheit des Empfängers zum richtigen Zeitpunkt. Der Termin ist also nicht nur eine Frage der Bequemlichkeit für den Spediteur: Er ist fester Bestandteil des normalen Ablaufs bei der Lieferung sperriger Möbel.
Online bestellen bedeutet nicht zwangsläufig, dass das Paket vor der Tür abgestellt werden kann
Wir verstehen diese Erwartung der Kunden sehr gut. Wer regelmäßig online bestellt, hält eine Lieferung ohne Termin irgendwann für selbstverständlich: Der Zusteller klingelt, und wenn niemand öffnet, stellt er das Paket manchmal an einem vereinbarten Ort ab, bei den Nachbarn oder an einer Packstation.
Ein sperriges Möbelstück einfach vor der Tür abzustellen, ist jedoch in der Regel weder praktisch noch empfehlenswert. Das Paket kann zu schwer sein, um es später noch zu bewegen, es kann einen Durchgang blockieren oder Witterung und Diebstahl ausgesetzt sein. Manche Möbelstücke lassen sich schlicht nicht ohne Anwesenheit des Kunden an einem sicheren Ort abstellen. Die Lieferung eines Möbelstücks erfordert von Natur aus deutlich mehr Abstimmung als ein gewöhnliches Paket.
Die Bestellung ist bestätigt. Warum muss trotzdem noch ein Termin bestätigt werden?
Das ist wahrscheinlich der wichtigste Punkt, den es zu verstehen gilt. Wenn du eine Bestellung bei SENHO aufgibst, wird dein Kauf korrekt erfasst und an unsere Logistikkette weitergeleitet. Bevor der Spediteur die Lieferung vorbereitet, muss er jedoch wissen, wann du verfügbar bist, um das Möbelstück entgegenzunehmen. Deshalb schlägt er dir in der Regel mehrere Termine oder Zeitfenster vor, und du wählst dasjenige aus, das dir am besten passt.
ACHTUNG: EIN VORGESCHLAGENER TERMIN BEDEUTET NICHT AUTOMATISCH, DASS ER BEREITS BESTÄTIGT IST. DAS VOM SPEDITEUR ANGEFRAGTE LIEFERZEITFENSTER MUSS AKTIV BESTÄTIGT WERDEN. Dieser Schritt ist entscheidend, denn wir stellen regelmäßig fest, dass eine Lieferung ins Stocken gerät, nur weil der Termin nicht bestätigt wurde. Der Kunde denkt dann verständlicherweise: „Meine Bestellung ist doch aufgegeben, warum kommt mein Möbelstück nicht an?", während der Spediteur zur gleichen Zeit einfach auf die Bestätigung eines Zeitfensters wartet.
Wir empfehlen dir daher, nach deiner Bestellung deine SMS, deine E-Mails, deinen Spam-Ordner sowie die nach dem Versand mitgeteilten Sendungsinformationen zu kontrollieren. Diese Bestätigung dauert meist nur wenige Augenblicke, setzt aber die endgültige Organisation deiner Lieferung tatsächlich erst in Gang.
Eine Voraussetzung, ja. Aber mit mehr Flexibilität, als man denkt
Seien wir ehrlich: Einen Termin bestätigen zu müssen, bedeutet tatsächlich einen zusätzlichen Schritt im Kaufprozess. Das heißt aber nicht, dass der Spediteur willkürlich entscheidet, wann du zu Hause bleiben musst. Im Gegenteil: Meist wird dir eine Auswahl an Liefermöglichkeiten angeboten, aus denen du das Zeitfenster wählst, das am besten zu deiner Verfügbarkeit passt. Je nach Spediteur und Lieferart kannst du entweder einen bestimmten Tag oder ein genaueres Zeitfenster auswählen.
Die Lieferung nach Termin macht eine Voraussetzung damit zu etwas deutlich Planbarerem: Du verbringst nicht mehrere Tage damit, auf einen Lkw zu warten, ohne zu wissen, wann er kommt, sondern weißt genau, wann dein Möbelstück geliefert werden soll.
Immer besser nachverfolgbare Spediteure
Auch die Lieferung von Möbeln entwickelt sich rasant weiter. Spediteure verfügen über immer leistungsfähigere Tools, um Touren nahezu in Echtzeit zu verfolgen. Je nach genutztem Service kannst du eine Bestätigungs-SMS, einen Tracking-Link, eine präzisere Schätzung der Ankunftszeit, einen Anruf des Fahrers oder auch eine Aktualisierung des Zeitfensters im Laufe des Tages erhalten, während der Lkw seine Tour fortsetzt.
Diese Entwicklung bringt die Möbellieferung schrittweise näher an die Erfahrung heran, die Verbraucher von kleinen Paketen bereits kennen. Der Unterschied bleibt jedoch, dass das Sofa niemals in den Briefkasten passen wird.
Ein Vergleich mit dem Möbelkauf im Ladengeschäft
Die Voraussetzung des Termins mag isoliert betrachtet ins Gewicht fallen. Man sollte sie aber auch mit der Alternative vergleichen. Ein Möbelstück auf herkömmliche Weise zu kaufen, bedeutet meist: ins Auto steigen, zu einem Einkaufszentrum fahren, einen Parkplatz suchen, das Geschäft durchqueren, mit einem Verkäufer sprechen, die vor Ort verfügbaren Modelle vergleichen, warten, bis jemand den Lagerbestand prüft, manchmal feststellen, dass die gewünschte Ausführung oder Farbe nicht verfügbar ist, den Transport organisieren und schließlich das Möbelstück für eine spätere Lieferung bestellen, die ihrerseits sehr häufig ebenfalls einen Termin erfordert.
Im Vergleich dazu lässt sich beim Online-Kauf eines Möbelstücks der Großteil der Arbeit bequem von zu Hause aus erledigen: vergleichen, messen, die Eigenschaften nachlesen, bestellen und anschließend das Lieferzeitfenster wählen. Die Voraussetzung verschwindet also nicht, sie ändert lediglich ihre Form.
E-Commerce ermöglicht auch, bestimmte Kosten zu senken
Das Online-Verkaufsmodell bietet noch einen weiteren Vorteil. Ein Ladengeschäft bringt für den Verbraucher zahlreiche unsichtbare Kosten mit sich: Verkaufsfläche, Miete, Heizung und Beleuchtung, Ausstellungsmöbel, Verkaufsteams, auf mehrere Filialen verteilte Lagerbestände, zusätzlicher Aufwand bei der Handhabung. All diese Kosten fließen auf die eine oder andere Weise letztlich in den Endpreis des Produkts ein.
Ein stärker auf E-Commerce ausgerichtetes Modell ermöglicht es, einen Teil dieser Struktur zu vereinfachen. Das bedeutet natürlich nicht, dass ein online verkauftes Möbelstück immer günstiger ist, aber es erlaubt oft ein besseres Verhältnis zwischen Design, Qualität und Preis, weil mehr Ressourcen in das Produkt, die Logistik und den Service fließen können statt in ein Netz aus Ladengeschäften. Das ist eines der Prinzipien, auf denen SENHO sein Modell aufgebaut hat.
Der eigentliche Kompromiss: ein paar Minuten Organisation gegen mehrere Stunden Fahrt
Betrachtet man die Erfahrung als Ganzes, ist der Kompromiss am Ende recht einfach. Ein Möbelstück bei SENHO zu kaufen bedeutet in der Regel: das Produkt online auswählen, die Bestellung aufgeben, den vom Spediteur vorgeschlagenen Termin bestätigen und zum Zeitpunkt der Lieferung anwesend sein. Diese Organisation erfordert etwas Vorausplanung, erspart aber oft mehrere Fahrten und mehrere Stunden, die man sonst für den Möbelkauf im Geschäft aufwenden würde.
Es geht also nicht darum zu behaupten, die Lieferung sperriger Möbel sei völlig voraussetzungsfrei. Das ist sie nicht. Es geht vielmehr darum, welche Voraussetzung akzeptabler ist: eine Fahrt ins Geschäft mit all den damit verbundenen Unsicherheiten, oder ein paar zusätzliche Klicks, um das gewählte Möbelstück direkt nach Hause geliefert zu bekommen?
Warum SENHO so viel Wert auf die Bestätigung des Termins legt
Weil ein großer Teil der Lieferprobleme, mit denen wir konfrontiert sind, nicht auf ein verlorenes Paket zurückzuführen ist, sondern auf einen Termin, der schlicht noch auf seine Bestätigung wartet. Eine Bestellung kann perfekt vorbereitet sein, das Möbelstück kann verfügbar sein, der Spediteur kann die Kartons bereits erhalten haben, und trotzdem kann die Lieferung ins Stocken geraten, weil kein Zeitfenster ausgewählt wurde. Das ist für den Kunden frustrierend, und genauso frustrierend ist es für uns, denn das Produkt befindet sich manchmal nur wenige Kilometer vom Empfänger entfernt, kann aber noch nicht geliefert werden.
Deshalb möchten wir besonders deutlich sein: BEHALTE NACH DEM VERSAND DEINER BESTELLUNG DIE SMS UND E-MAILS DES SPEDITEURS IM BLICK UND BESTÄTIGE DEINEN LIEFERTERMIN, SOBALD ER DIR VORGESCHLAGEN WIRD. Das ist wahrscheinlich die einfachste Maßnahme, um eine unnötige Verzögerung zu vermeiden.
Und wenn du keinen Terminvorschlag erhalten hast?
Prüfe zunächst deine SMS, deine E-Mails und deinen Spam-Ordner: Automatische Nachrichten mit einem Link zur Terminvereinbarung werden manchmal versehentlich herausgefiltert. Schau dir außerdem das Tracking deiner Lieferung an. Wenn deine Bestellung mehrere Tage lang an derselben Stelle zu verharren scheint oder wenn du dir unsicher bist, wende dich an den SENHO-Kundenservice. Anhand der zu deiner Bestellung gehörenden Trackinginformationen können wir den Status überprüfen und dir helfen, den Link oder die notwendigen Angaben zur Organisation deiner Lieferung wiederzufinden.
Ein Möbelstück online zu kaufen bleibt vor allem ein Gewinn an Einfachheit
E-Commerce kann die physischen Gegebenheiten nicht aufheben: Ein Bett bleibt groß, ein Sofa bleibt schwer, ein Tisch muss immer noch den Weg bis zu dir nach Hause zurücklegen. Aber die Digitalisierung kann alles, was diesen Weg umgibt, deutlich einfacher machen: von zu Hause aus auswählen, in Ruhe vergleichen, in wenigen Minuten bestellen, den Versand verfolgen, das Zeitfenster wählen und schließlich die Tür öffnen, wenn das Möbelstück ankommt.
Bei SENHO nehmen wir diese kleine Voraussetzung lieber in Kauf, als eine unrealistische Lieferung zu versprechen. Ein sperriges Möbelstück erfordert einen Termin, aber ein paar Minuten für die Wahl eines Zeitfensters können dir Stunden ersparen, in denen du sonst selbst suchen, transportieren und organisieren müsstest.




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